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Screenshot 2016-10-31 14.24
Vestibular-Syndrom
Mit der passenden Physio starteten wir am nächsten Mittwoch, wir waren vorher schon jede Woche dort, jetzt vorerst kein Laufband sonder Massagen und Übungen. Seither kann sie sich wieder schütteln.

Inzwischen ist bei Neele die Kopfschiefstellung fast weg, nur wenn sie sich gerade aufregt oder sehr müde ist, bemerkt man sie. Allerdings kann Neele sie auch gezielt zum betteln einsetzen, mit schiefen Kopf hat doch jeder Mitleid

Sie ist auch wieder recht flott unterwegs, mit ihren 13,5. Manchmal kommt sie mir etwas verpeilt vor, was aber generell am Alter liegen könnte


Es heißt immer, das Vestibular-Syndrom würde aus dem Nichts heraus auftreten. Das war bei Neele auch so. Für mich kam es aber zurückblickend mit Ansage. Zwei Tage zuvor, knickte sie plötzlich immer wieder mit dem Vorderlauf ein und war sehr instabil - nach einer kleinen Massage war es wieder okay. Ich dachte, sie hätte sich an der abgebrochenen Bordsteinkante weh getan. Tags darauf, war sie eine kurze Zeit wie weggetreten, hat danch aber wieder ganz normal reagiert. Am Montag, wo es passierte, waren wir ganz normal Gassi, sie hat sogar bei einem Kind nach Brot gebettelt (aber nicht bekommen) und kurze Zeit später waren wir auf dem Weg zum Tierarzt.
Der 23.11.2020 war für uns eigentlich ein ganz normaler Tag, hatten ein schönes Gassi. Und plötzlich schwankte Neele, konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich versuchte sie zu beruhigen, sie schwankte immer mehr, ihre Augen begannen zu flackern. In dem Moment hatte ich eine Ahnung was sie haben könnte, während ich beim Tierarzt anrief, fing sie an zu brechen.

Wir durften sofort kommen, also Jeany und Neele ins Auto gepackt und ab nach Radolfzell.

Dort angekommen ging es für uns ins Wartezimmer (nicht selbstverständlich in Corona-Zeiten, sonst warteten wir draußen oder im Auto). Der Tierarzt schaute sie an, nannte uns die 3 Möglichkeiten. Etwas im Ohr (Ohrenentzündung z .B.), das Vestibular-Syndrom oder ein Tumor. Das 1. konnte gleich ausgeschlossen werden. Bei unserem Tierarzt gibt es kein CT - von daher war klar, dass wird erst gemacht, wenn die Infusion nicht anschlagen sollte.

Mir fiel es sehr schwer Neele dort zu lassen, aber da war sie in besten Händen. Sie bekam gleich was gegen die Übelkeit und wurde an die Infustion gehängt. Ausserdem wollten sie noch schauen, ob sie die Dosis von Neeles Herzmedikament erhöhen müssen.


Am nächsten Morgen wartete ich schon gespannt auf den Anruf wie es Neele geht, genau in dem Moment wo ich dachte, jetzt ruf ich an, kam der Anruf. Neele geht es besser, die Behandlung schlägt an. Den Stein, der von meinem Herzen flog, hörte man wahrscheinlich noch in Radolfzell.

Mittwochvormittag wartete ich auch sehnsüchtig auf den Anruf.

Der brachte die tolle Mitteilung, dass Neele heimdarf, wann ich sie den abholen könnte. Sofort war ihnen dann doch etwas  zu schnell, ich musste bis Mittag warten, aber dann hatten wir sie wieder
*** Copyright: Andrea und Silvia Stadler ***
Sie sollte ganz viel Ruhe bekommen.

Anfangs ging es nur ganz kurz runter, damit sie ihre Geschäfte erledigen konnte. Am Freitag wollte sie schon die kleine Runde mitlaufen.

Treppe ging zuerst gar nicht, daher wollte ich nach der kleinen Runde durch die Tiefgarage rein, da gibt es nur 5 Stuffen zum Aufzug im Keller.

Bevor ich mich versah, ist sie aber schon mit Jeany draußen die Treppe hochgelaufen.
Das Augenflackern war fast weg, auch konnte sie sich wieder soweit auf den Beinen halten.


Das Video stammt vom 28.11.20.
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Am Sonntag ging sie sogar mit den anderen zur großen Gassirunde.


zwinker
In der akuten Phase wurde ich bestens von unserer Tierarztpraxis, unserer Physio und Freunden informiert, deren Hund es auch erst vor kurzem hatte. Ich wagte es auch, im Facebook zu fragen, wer bei seinem Hund das Mediament dauerhaft gibt. Durch die große Anzahl der Antworten wurde mir nochmal deutlich wie viele davon betroffen sind.

Mir ist klar, dass es jederzeit wieder passieren kann, was ich aber nicht hoffe.
smilie ja 2020.11.29 005 P1050533