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Screenshot 2016-10-31 14.24
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Military in Weinfelden (Schweiz) 2012
Gleich bei der Anmeldung begann Candy sich zu versteifen, wir hörten Geräusche, dachten da aber eher an ein Klopfen und hofften, dass das bald vorbei sein würde.
Auf das Military in Weinfelden haben wir uns sehr gefreut, da es mit 20 Minuten Fahrzeit nicht weit entfernt ist und die Bilder von den Posten im letzten Jahr waren sehr ansprechend.

Da der Wetterbericht nicht so tolle Aussichten bot (je später desto mehr Regen) beschlossen wir, früh zu starten. Na ja, das Wetter liest eindeutig keine Wetterberichte! Wenn wir alles gewusst hätten, was wir hinterher wussten, wären wir später gestartet.

Als wir um 09:30 Uhr ankamen, war es gerade trocken, das hielt leider nicht lange, aber wir waren ja ausgerüsstet.
*** Copyright: Andrea und Silvia Stadler ***
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Nicht weit vom Starthäuschen war der 1. Posten, der Tennisball-Slalom.

Für die Zweibeiner hieß es, einen Tennisball zwischen die Beine (nähe Knie) zu klemmen und zusammen mit dem Hund durch den Slalom zu gehen, wenn der Ball herausfällt, war die Übung beendet.

Candy hatte einen riesen Spaß dabei, als Andrea mit ihr durch den Slalom hüpfte.

Neele wollte mich gern von dem Ball befreien, was sie zum Glück aber nicht in die Tat umsetzte. Flame sah die Übung sehr gelassen.
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Nach einem kurzem Marsch kamen wir zur 2. Aufgabe, die war ganz schön kniffelig. Den es hieß "Holzschnitli über Bänkli-U ziehen".

Am Geschirr des Hundes wurde eine Schnur angebracht, an deren Ende war ein Stück Holz. Dieses Holz musste auf dem "U" bleiben, während wir versuchten es mithilfe des Hundes zu bewegen. Neele schaffte immerhin eine Seite, Candy 2 und Flame sogar alle 3.
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Candy sicherte sich einen Platz unterm Schirm und war nur mit Mühe zu überreden weiterzugehen. Doch die Schüsse (inzwischen hörten wir gut was es war) wurden deutlicher und es war kein Ende in Sicht. Immer eine ganz kurze Pause und dann ging es gleich weiter. Das war zuviel für Candy, sie blockierte, wollte sich zitternt im Unterholz eingraben. Es blieb uns nichts anderes übrig, als mit Candy abzubrechen. Mama brachte Candy dann zurück (wer Ahnung von Panik hat, weiß wie schwer allein das schon ist, an Weitergehen kann man da nicht mehr denken).

Die Dame am Starthäuschen war nur verwundert, als Mama ihren Laufzettel abgab, von Schüssen hätte sie nichts bemerkt.
Also ging es nur noch zu Viert weiter. Andrea mit Flame und ich mit Neele. Bald kam der 3. Posten.

Auch dieser war nicht einfach, aber Candy hätte ihre Freude daran gehabt (Sch... Panik, Sch.... Schüsse)

Der Posten hieß zwar
"Schutzwändli", hatte aber mit Plüschtieren zu tun. Es waren 5 Plüschtiere in der Schutzwand augehängt (an Klettverschlüssen). Diese sollte der Hund holen und hinter die 2. Linie bringen. Der Mensch durfte die vordere Linie nicht überschreiten.

Als Flame kapiert hatte, dass sie die Plüschtierchen wegreissen darf, hatte sie richtig Spaß und brachte alle 5 in Rekordtempo. Neele traute sich nicht, als sie dann eines brachte, sah sie die Aufgabe als erledigt an. Ich konnte sie noch überzeugen ein 2. zu bringen, dann war aber die Zeit schon rum.
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Unterwegs durften wir noch die Zettel für den Obstkorb der am Ende verlost wurde ausfüllen.
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"Nein!!!" war der Namen der 4. Station. Manche brüllten das auch recht laut.

Die Aufgabe bestand darin, dass die Hunde sich in den gekennzeichneten Bereich setzen oder legen sollten, sie durften aber auch stehen bleiben. Dann sollte der Mensch von einer Linie aus, 5 Frolic in den Bereich werfen und der Hund durfte sie nicht fressen. Wenn alle 5 geworfen waren, musste noch 10 Sekunden gewartet werden, wo der Hund die Frolic nicht fressen durften.

Ausgerechnet Frolic, die Leibspeise von den Beiden, das gibt es nämlich zuhause nicht.
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Neele konnte auch nicht widerstehen, die ersten 3 hat sie sofort vernichtet. Beim vorletzten kam sie auf die Idee, dass das Wort "Tabu" doch eine Beudeutung haben könnte. Sie hat dann die beiden letzten keines Blickes gewürdigt, bis die 10 Sekunden vorbei waren.

Flame dagegen wunderte sich nur, was Frauchen da so machte und freute sich danach riesig, als sie aufräumen durfte.
Am Posten 5 war "Nasen-/Pfoten-Arbeit" angesagt.

Als ich gelesen habe, dass die Hunde einen Ball rollen sollen, dachte ich gleich, das kann nicht klappen, als ich jedoch die Bälle gesehen habe, waren die Befürchtungen verflogen.
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Die Hunde sollten einen Ball der zwischen zwei Stangen lag, vom einen Ende zum anderen schieben. Der Ball musste dabei zwischen den Stangen bleiben und durfte nicht rausfallen.

Flame stupste den Ball so 3x an, dann war er im Ziel. Zu Neele sagte ich nur schieben, sie peilte den Ball an und schon rollte er los, mit einem Anschubser direkt ins Ziel.

Für was Tricktraining nicht alles gut ist, wir hatten das mal mit Spielzeugautos geübt.
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Mit dem 6. Posten der Milch-Pet-Strasse hatten wir die Hälfte der Strecke hinter uns.

Hier mussten die 2- und 4-Beiner zusammen durch ganz viele Pet-Flaschen laufen, für jede umgefallene Flasche gab es 5 Punkte Abzug.

Irgendwie waren wir uns mit 3 Flaschen einig.
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Kurz nach 11:30 Uhr hörte die Schüsse und auch der Regen auf.

Danach hieß es "Drehender Reifensprung". Der Zweibeiner durfte den abgesteckten Bereich nicht verlassen. Der Hund durfte durch den Ring springen. Klar das die beiden das geschafft haben, das hatten wir schon öfter in der Plauschgruppe gemacht.
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Nach einem längeren Marsch kamen wir bei Posten 8 an, das Thema lautete "Ussä umä links und rechts".

Kurze Übersetzung: ussä umä bedeutet außen herum.

Es gab 2 Pfosten (mit einem Abstand von 2 Metern. Der Mensch durfte in die Mitte stehen und musste den Hund insgesamt 10 x um die Pfosten führen - einmal rechts, einmal links. Okay, die Acht gehört bei uns zum Standartprogramm. Andrea hatte etwas Bammel, dass Flame einen der Bäume nehmen könnte, statt den Pfosten. Aber nein, auf die Idee kam erst Neele. Aber beide haben es in der Zeit geschafft und die volle Punktezahl bekommen.
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Ein paar Meter weiter, wartete schon der Posten 9 auf uns: Rampe rückwärts.

Eine Rampe hoch laufen, das können beide, rückwärts laufen auch, aber ein Rampe rückwärts runterlaufen?

Der Zweibeiner musste (breitbeinig) an das Ende der Rampe laufen, sodass der Hund vorwärts folgen konnte. Das bekamen wir alle gut hin.

Dann den Hund rückwärts die Rampe runterbringen, ohne daß er abrutscht.
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Flame war sehr unsicher und machte es in kleinsten Bewegungen. Daher lief ihr am Ende die Zeit davon. Sie bekamen 20 Punkte. Neele machte einen Schritt rückwärts und sprang sofort ab, somit 10 Punkte.
Die beiden letzten Stationen waren auf dem Gelände vom Hundesportplatz Weinfelden.
Es erwartete uns der Sinnespfad.             

Der Hund musste durch mehrere Wannen, die mit verschiedenen Dingen gefüllt waren: Äste, Stroh, Tennisbälle, Haare, Wasser, Tannenzapfen, Milch-PET-Flaschen, Holzkohle und Stofftieren.

Springt der Hund raus, durfte noch mal begonnen werden, auch die Zeit begann von vorne, es zählte dann aber der 2. Lauf. 
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Da gab es ein Missverständnis, als der Postenhelfer es Andrea erklärte (bei mir war er deutlicher - ob das an meinen grauen Haare lag die durchblitzen?). Flame erschrack an den Milchflaschen, die beiden begannen von Vorne, da Andrea das mit der Zeit nicht wusste, ging sie es etwas schnell an und Flame ging raus. Somit hatten sie nur 15 Punkte *schade*. Dabei kann Flame sowas sehr gut.

Mit Neele ging ich das Ganze sehr geruhsam an und führte sie im Handtarget. Sie ist ja bei solchen Sachen sehr unsicher, aber sie ging tapfer durch. Volle Punktezahl *freu*
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Die letzte Aufgabe war ausschließlich für den Mensch gedacht.

Wir mussten einschätzen welcher Winkel abgebildet war. Ich lag mit 95° schon relativ gut, Andrea traf es mit 100° besser,  die richtige Lösung war 107,96 °.
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Alle Posten hatten eine Zeitvorgabe von 1 Minute.
Zusammen mit Mama und Candy warteten wir bis auch die letzten Starter eingetroffen waren. Im nachhinen hätte Mama den Startzettel von Candy doch behalten sollen, dann hätten sie noch die 2 Posten am Ende nachholen können.

Die Siegerehrung ließ etwas auf sich warten und als sie begann, regnete es wieder in Strömen.

Flame wurde 24. und Neele 121. und das bei 299 Startern. Candy wäre, wenn sie gewertet worden wäre 298 geworden, aber ihr Blatt ist wohl irgendwo untergegangen.

Wir beschlossen nicht auf die Verlosung des Früchtekorbs zu warten und fuhren nach Hause.
Fazit:

Ein tolles Military mit vielen abwechslungsreichen, anspruchsvollen aber machbaren Posten. Wartezeiten gab es keine, im Gegenteil wir waren meist so schnell dran, dass wir uns mit dem Fotografieren sehr beeilen mussten.

Für uns gab es aber ein ganz großes Minus: Die Schüsse! Daher werden wir es uns sehr genau überlegen, ob wir wieder dort starten werden. Falls ja, darf Candy auf jeden Fall zuhause bleiben.
Silvia
es gibt auch ein Fotoalbum:
2012.06
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