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Der Kampf gegen Windmühlen oder einfach nur Behördenwillkür II
21.11.2019
*** Copyright: Andrea und Silvia Stadler ***
Jetzt geht dieser Scheiß schon wieder los.

Wir waren verabredet mit Renate und ihren Hunden zum gemeinsamen Gassi, mittlerweile ist ja schon früh dunkel.
Da es bei Andrea in der Nähe ist, sind wir hingelaufen. Jeany, wie immer an der Leine, sie reagierte auf die Fahrräder, daher nahm ich sie ganz kurz.

Andrea hatte die anderen an der Leine und lief voraus. Das letzte Stück Richtung Sporthalle ist ein gemeinsamer Rad- und Fußweg. Wie geschrieben, ich hatte Jeany ganz kurz, lief schon ganz am Rand. Da kam wieder ein Fahrrad, es war langsam. Das Fahrrad wurde ganz dicht an uns vorbeigeschoben und ich hörte "Aua".

Ich fragte sofort nach, Andrea kam auch gleich zurück. Ich sah dann, dass auf der linken Seite vom Fahrrad ein Kind lief, daher war sie so dicht an uns vorbei. Andrea ist sich sogar sicher, dass das Kind ebenfalls ein Fahrrad schob, das weiß ich nicht. Wir waren auf jeden Fall deutlich zu sehen, unsere Hunde tragen Leuchties.

Was passiert ist, Jeany wollte das Fahrrad abschnappen und weil es so dicht an uns war, hat sie wohl das Bein gestreift. Noch kürzer ging die Leine nicht. Passiert ist passiert, die Dame war sehr verständnisvoll, sie meinte noch, mit Kindern könne ja auch alles passieren. Wir tauschten die Handynummern und ich bat sie, falls was wäre, es mir zu melden, da wir ja versichert sind.

Von ihr selbst hörte ich bis heute nichts. Stattdessen 3 Tage später ein Anruf von der Polizei, dass eine Bissverletzung gemeldet wurde und das es an die Polizeihundestaffel weitergeleitet wird und die darüber entscheiden, wie es weitergeht.

Dann plötzlich geht es Schlag auf Schlag, eine Mail von einem Anwalt, der für die Dame eine Anzahlung auf ein Schmerzensgeld von 350 € will. Okay, die Sache der Versicherung gemeldet.

Heute das Schreiben von der Polizeihundestaffel mit Anhörungsbogen, aber gleichzeitig ein Schreiben der Stadt auch mit Anhörungsbogen, weil Neele als gefährlicher Hund mit Leinen- und Maulkorbzwang eingestuft werden soll. Natürlich von einer ganz gewissen Dame der Stadt Konstnaz.

Angeblich wurden Neele und ich aufgrund dieser Homepage wiedererkannt.

Sorry, aber Neele und Jeany, das ist ein himmelweiter Unterschied.

Also mit der Polizeihundstaffel telefoniert, diese meldet jetzt an die Stadt, dass es Jeany und nicht Neele war. Aber ob das die Stadt akzeptiert ist fraglich. Es kam auch die Frage, warum ich denn nochmal einen Hund hertun würde, wenn der erste gefährlich wäre. Wie bitte? Ich sagte ihr dann nochmal, dass das von der Stadt zurückgezogen werden musste, weil es Denunziation war. Und fragte sie auch, was ich mit Jeany noch alles machen soll, da sie in der Schweiz alle Kurse inklusive Erziehungskurs absolviert hat und trotz ihrem jungen Alters schon am Unterordnungstraining beim SV Konstanz teilnimmt. Maulkorb hab ich ja auch gekauft.

Leider konnte ich das Gespräch nicht ruhig führen, ich war nicht böse oder habe gebrüllt, ich bin einfach nur mit den Nerven runter und am heulen.

Warum soll jetzt Neele büsen, sie hat nichts getan und Jeany ist auch nicht böse, im Gegenteil, die ist so lieb, mit Kinder und allem, soll deswegen auch zum Besuchshund der Malteser ausgebildet werden, sie hatte an jenen Abend einfach Streß im Dunkeln, sie ist eben noch ein junger Hund. Sie hat auch nicht gezielt gegen das Bein geschnappt. Es war dunkel, sie schnappte in die Luft in Richtung Fahrrad. Ich habe auch nicht gesehen, dass sie so eng an uns vorbeilief, sonst wäre ich von mir aus, in das Stück Wiese gegangen. Der einsetzende Regen hat die Sicht nicht gerade begünstigt.

An dem Thema trainieren wir auch, wo ich mich gerade frage, ob ich das weiter mit ihr üben soll, damit sie bei einer eventl. Begutachtung sehen, welcher Hund ein Thema mit Fahrräden hat.

Also morgen erstmal wieder zum Anwalt und das ganze Prozedere von Vorne.

Silvia
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sad smilie_sh_083 traurig wpml_cry
27.11.19

Gestern sind die Schreiben von meinem Anwalt raus.

Heute kam ein neues Schreiben von der Stadt, dass sie neue Informationen von der Polizei hätten und es  somit bei der Anhörung zum "gefährlichen Hund" nicht mehr um Neele geht, sondern um Jeany.

Klar, bin ich froh, dass Neele jetzt aus der Sache draußen ist, aber einen Junghund schon als "gefährlichen Hund" einstufen zu wollen?

Kann die gute Frau nichtmal abwarten, bis die Polizei mit ihren "Ermittlungen" fertig ist?

Ich hatte zu dem Thema ein langes Gespräch mit einem guten Bekannten (ich weiß nicht ob er namentlich genannt werden will, daher lass ich es mal, aber er wird wissen, dass er gemeint ist), der mir viel zu dem Thema sagte, wie das mit der Einschätzung läuft, was alles beachtet wird und dass ich jederzeit meine Hunde bei der Polizeihundestaffel vorführen und einschätzen lassen kann.

Für Jeany spricht:






Allein schon die Enge, begründet es, dass es ein normaler hündisches Verhalten war, da sich Jeany bedrängt fühlte. Das macht mich sehr zuversichtlich und hat mir sehr geholfen - Vielen Dank dafür.

Also heißt es für mich, jetzt abzuwarten, welche weiteren Reaktionen auf die Schreiben von meinem Anwalt kommen.


sad
  • ihr Alter
  • die Enge - die Dame hätte, nach seiner Meinung, sogar ausweichen müssen (gesunder Menschenverstand)
  • Jeany war beleuchtet
  • die bereits abgeschlossene (Welpen-, Junghunde- und Erziehungskurs in der Schweiz) und die begonnene (Unterordnung beim SV Konstanz) Ausbildung